Fiyera und Xander
Laut dröhnte die Musik durch den Club und durch die zahllosen bunten, flackernden Lichter wirkten die Bewegungen der Masse abgehackt und ruckartig.
Fiyera hatte sich gerade etwas zurückgezogen und stand an die Wand gelehnt, ein Glas mit einer gelben Flüssigkeit in der Hand, von der ein gummibärchenartiger Geruch ausging. Kurz schloss sie die Augen, dann wandte sie sich zu ihrem Begleiter um, tippte ihm auf die Schulter.
Sogleich drehte sich dieser ihr zu, beugte sich näher an sie heran. Doch die junge Frau schüttelte nur kurz den Kopf und hielt eine Hand auf.
Klar!, brüllte Nathan daraufhin, doch ob der lauten Musik und den Rufen des DJs, der wieder einmal versuchte die Feiernden anzuheizen, konnte Fiyera ihn kaum verstehen. Doch das brauchte sie nicht, denn schon im nächsten Moment versenkte dieser seine Hand in der Tasche und holte etwas hervor, was er der jungen Frau in die Hand drückte.
Diese nickte kurz, warf einen Blick auf ihre Handfläche und betrachtete die Zigarette einen Moment, bevor sie ein Feuerzeug aus der Tasche holte. Kurz flammte es auf und über Fiyeras Züge legten sich flackernde Schatten. Erleichtert zog die junge Frau an dem Glimmstängel und lehnte sich wieder an die Wand. Einen Blick in die Runde werfend, atmete sie den Rauch aus. Leicht lächelte Fiyera und leerte mit einem großen Schluck ihren Wodka-Es, bevor sie Nathan auf die Schulter tippte.
Dieser versuchte sich gerade wieder mit einem anderen Gast des Starlites zu unterhalten und wandte sich stirnrunzelnd zu Fiyera um.
Ist es nicht in Ordnung gewesen?, rief er laut, doch als die junge Frau den Kopf schüttelte, nickte er und wollte sich wieder wegdrehen.
Fiyera jedoch reagierte schnell. Ich bin wieder auf der Tanzfläche!, gab sie zurück und hielt Nathan ihr leeres Glas hin. Mit dem Rollen seiner Augen nahm er es an sich.
Dann geh schon!
Damit verschwand Fiyera auf der Tanzfläche.
Xander stand gelangweilt an der Wand und beobachtete die Tanzfläche, warum nur war er heute abend hierhergekommen. Die anderen aus seiner Clique hatten alle abgesagt und somit gab es für ihn keinen einzigen Grund ausser der Gewohnheit um herzukommen.
'Was soll's?,' dachte er, wenn er schon hier war konnte er auch tanzen gehen. So bahnte er sich seinen Weg zur Tanzfläche und liess sich in der Musik treiben. Wieviel Zeit so verging bekam er nicht mit. Die Musik war brauchbar, ausreichend dass er darin treiben konnte, aber auch nicht mehr.
Dann stolperte jemand in ihn hinein und Xander stolperte einige Schritte zurück, ehe er sich wieder fing. Die junge Frau schien von einem in Panik geratenen angestossen worden zu sein. Dieser wurde jedoch bald von den Polizisten aus dem Verkehr gezogen.
Xanders Blick blieb wieder an der Blonden hängen, die in ihn gestolpert war. Sie wirkte beunruhigt und dennoch waren Xanders Sinne auf ihren Körper fixiert, der in einem grünen Top und Jeans steckte. Er schüttelte den Kopf. Nicht jetzt. Und schon gar nicht mit den Bullen im Raum. Er spürte wie sich seine andere Seite meldete, es wurde Zeit dass er seine Medizin bekam.
"Wollen Sie nach draussen?" wandte er sich an die junge Frau.
Xander ergriff ihre Hand. "Dann kommen Sie. Verraten Sie mir Ihren Namen, dann kommen wir zusammen raus."
Zielstrebig schlängelte er sich mit ihr Richtung Ausgang, die Polizisten ignorierend, von denen keiner es wagte ihn anzusprechen. Kurz vor dem Ausgang blieb er stehen und beugte sich zu ihr. Sah ihr in die Augen und prägte sich jedes Detail ihres Gesichtes ein. Dann zog er seinen Ausweis sowie den Spezialausweis heraus.
Fiyera blickte den anderen überrascht an, ließ sich aber dann schon von ihm mitziehen. Fiyera heiße ich, gab sie dann von sich und blickte etwas überrascht, einem Polizisten nach, der gerade auf sie zutreten wollte, aber sich dann jedoch umwandte und davon ging.
Verwirrt runzelte sie ihre Stirn und betrachtete ihren Begleiter nun genauer.
Dann jedoch waren sie schon fast beim Ausgang angekommen und irgendwie fragte Fiyera sich, wie es ihnen gelingen sollte, durch diese ganzen Polizisten zu gelangen, ohne kontrolliert zu werden.
"Fiyera, mein Name ist Xander." Er lächelte ihr aufmunternd zu und zog sie dann mit an den Ausgang. Diesmal traten ihm mehrer Polizisten in den Weg. Doch ehe diese etwas sagen konnten, hielt er ihnen die beiden Ausweise hin. Der eine der Polizisten erbleichte und sah dann fragend auf die junge Frau nehmen Xander.
"Yera gehört zu mir, wenn es recht ist." Xanders Stimme klang spöttisch und der Polizist zuckte zusammen. "Grüßen Sie Noryan von mir." Die Polizisten machten eine Gasse frei, die sich direkt hinter Xander und Fiyera schloß.
"Ich beantworte Ihnen alles wenn wir draussen sind und ich es rechtzeitig nach Hause schaffe.", murmelte er ihr so leise ins Ohr, dass nur sie die Worte verstehen konnte.
Fiyera hatte sich gerade etwas zurückgezogen und stand an die Wand gelehnt, ein Glas mit einer gelben Flüssigkeit in der Hand, von der ein gummibärchenartiger Geruch ausging. Kurz schloss sie die Augen, dann wandte sie sich zu ihrem Begleiter um, tippte ihm auf die Schulter.
Sogleich drehte sich dieser ihr zu, beugte sich näher an sie heran. Doch die junge Frau schüttelte nur kurz den Kopf und hielt eine Hand auf.
Klar!, brüllte Nathan daraufhin, doch ob der lauten Musik und den Rufen des DJs, der wieder einmal versuchte die Feiernden anzuheizen, konnte Fiyera ihn kaum verstehen. Doch das brauchte sie nicht, denn schon im nächsten Moment versenkte dieser seine Hand in der Tasche und holte etwas hervor, was er der jungen Frau in die Hand drückte.
Diese nickte kurz, warf einen Blick auf ihre Handfläche und betrachtete die Zigarette einen Moment, bevor sie ein Feuerzeug aus der Tasche holte. Kurz flammte es auf und über Fiyeras Züge legten sich flackernde Schatten. Erleichtert zog die junge Frau an dem Glimmstängel und lehnte sich wieder an die Wand. Einen Blick in die Runde werfend, atmete sie den Rauch aus. Leicht lächelte Fiyera und leerte mit einem großen Schluck ihren Wodka-Es, bevor sie Nathan auf die Schulter tippte.
Dieser versuchte sich gerade wieder mit einem anderen Gast des Starlites zu unterhalten und wandte sich stirnrunzelnd zu Fiyera um.
Ist es nicht in Ordnung gewesen?, rief er laut, doch als die junge Frau den Kopf schüttelte, nickte er und wollte sich wieder wegdrehen.
Fiyera jedoch reagierte schnell. Ich bin wieder auf der Tanzfläche!, gab sie zurück und hielt Nathan ihr leeres Glas hin. Mit dem Rollen seiner Augen nahm er es an sich.
Dann geh schon!
Damit verschwand Fiyera auf der Tanzfläche.
Xander stand gelangweilt an der Wand und beobachtete die Tanzfläche, warum nur war er heute abend hierhergekommen. Die anderen aus seiner Clique hatten alle abgesagt und somit gab es für ihn keinen einzigen Grund ausser der Gewohnheit um herzukommen.
'Was soll's?,' dachte er, wenn er schon hier war konnte er auch tanzen gehen. So bahnte er sich seinen Weg zur Tanzfläche und liess sich in der Musik treiben. Wieviel Zeit so verging bekam er nicht mit. Die Musik war brauchbar, ausreichend dass er darin treiben konnte, aber auch nicht mehr.
Plötzlich jedoch ging die Tür des Clubs auf. Kühle Luft strömte von draußen herein, ebenso wie etwas Regen eines Gewittersturms und zahllose Männer. Sie alle trugen die Uniformen von Polizisten. Einige hatten ihre Waffen gezogen, während andere sich schnell und geschickt durch die Menschenmassen bahnten.
Diejenigen, die es bemerkt hatten, brachen in Panik aus, versuchten zum Ausgang zu gelangen, doch wurden von den Polizisten nicht herausgelassen.
Fiyera jedoch bekam nicht viel davon mit zuerst. Erst als sich unzählige Tanzende an ihr vorbeidrängten und versuchten irgendwo hin zu gelangen, wo keine Polizisten standen, sah sich die junge Frau um. Im nächsten Moment stoppte auch schon die Musik und die Stille schien, auch wenn überall laute Rufe und Schreie zu vernehmen waren, mit einem Mal bedrohlich.
Dann erblickte Fiyera die Polizisten und ein leiser Fluch entkam ihr. Suchend blickte sie sich nach Nathan um, aber diesen konnte sie nirgends erblicken. Noch einmal einen Blick in alle Richtungen werfend, ließ sie sich schließlich von der Masse mittreiben.
Was wollt ihr?, hörte sie jemanden über den ganzen Tumult schreien, dann brach hinter ihr ein leichtes Gerangel los.
Einer der Feiernden hatte wohl Panik bekommen und versuchte nun durch die Menschenmengen zu flüchten. Dabei stieß er wahllos andere Gäste beiseite. Auch Fiyera spürte kurz darauf den festen Druck des Flüchtenden und fiel haltlos hintenüber.
Doch sie hatte Glück. Ob der vielen Menschen fiel sie gegen einen, der dann auch ins Stolpern geriet, sich aber mit einer schnellen Bewegung wieder fangen konnte.
Kopfschüttelnd richtete Fiyera sich wieder auf und langsam kam ihr die volle Bedeutung der Situation in den Sinn. Eine Razzia. Heute, gerade an diesem wichtigen Tag.
Nathan!, brüllte sie und blieb stehen. Wirr strich ihr Blick über die Massen.
Xander hatte die Augen geöffnet und knurrte leise. Was sollte das, er hatte gerade so schön den Stress und die Arbeit vergessen. Er erblickte Polizisten an den Ausgängen und zwischen den anderen Tänzern und Gästen. Die Stille schien ihn zu erdrücken.Diejenigen, die es bemerkt hatten, brachen in Panik aus, versuchten zum Ausgang zu gelangen, doch wurden von den Polizisten nicht herausgelassen.
Fiyera jedoch bekam nicht viel davon mit zuerst. Erst als sich unzählige Tanzende an ihr vorbeidrängten und versuchten irgendwo hin zu gelangen, wo keine Polizisten standen, sah sich die junge Frau um. Im nächsten Moment stoppte auch schon die Musik und die Stille schien, auch wenn überall laute Rufe und Schreie zu vernehmen waren, mit einem Mal bedrohlich.
Dann erblickte Fiyera die Polizisten und ein leiser Fluch entkam ihr. Suchend blickte sie sich nach Nathan um, aber diesen konnte sie nirgends erblicken. Noch einmal einen Blick in alle Richtungen werfend, ließ sie sich schließlich von der Masse mittreiben.
Was wollt ihr?, hörte sie jemanden über den ganzen Tumult schreien, dann brach hinter ihr ein leichtes Gerangel los.
Einer der Feiernden hatte wohl Panik bekommen und versuchte nun durch die Menschenmengen zu flüchten. Dabei stieß er wahllos andere Gäste beiseite. Auch Fiyera spürte kurz darauf den festen Druck des Flüchtenden und fiel haltlos hintenüber.
Doch sie hatte Glück. Ob der vielen Menschen fiel sie gegen einen, der dann auch ins Stolpern geriet, sich aber mit einer schnellen Bewegung wieder fangen konnte.
Kopfschüttelnd richtete Fiyera sich wieder auf und langsam kam ihr die volle Bedeutung der Situation in den Sinn. Eine Razzia. Heute, gerade an diesem wichtigen Tag.
Nathan!, brüllte sie und blieb stehen. Wirr strich ihr Blick über die Massen.
Dann stolperte jemand in ihn hinein und Xander stolperte einige Schritte zurück, ehe er sich wieder fing. Die junge Frau schien von einem in Panik geratenen angestossen worden zu sein. Dieser wurde jedoch bald von den Polizisten aus dem Verkehr gezogen.
Xanders Blick blieb wieder an der Blonden hängen, die in ihn gestolpert war. Sie wirkte beunruhigt und dennoch waren Xanders Sinne auf ihren Körper fixiert, der in einem grünen Top und Jeans steckte. Er schüttelte den Kopf. Nicht jetzt. Und schon gar nicht mit den Bullen im Raum. Er spürte wie sich seine andere Seite meldete, es wurde Zeit dass er seine Medizin bekam.
"Wollen Sie nach draussen?" wandte er sich an die junge Frau.
Fiyera sah sich um, zu dem Mann, der sie angesprochen war. Es war einer von denen, gegen die sie gestürzt war. Einen Moment blickte sie ihn nur an, dann nickte sie langsam. Ja, meinte sie schließlich und warf wieder einen Blick über die Menge.
Nathan konnte sie immer noch nicht erblicken. Verdammt, murmelte sie und schüttelte dann den Kopf.
Der Fremde vor ihr hatte kurzes, dunkles Haar und trug ein schwarzes Kurzarmhemd, auf dem ein einzelnes weißes Phönixtribal gedruckt war. Er war ebenso wie die anderen Gäste weniger erfreut von der Razzia.
Keine Bewegung, dies ist eine polizeilich genehmigte Razzia!, hallte mit einem Mal die Stimme eines Bullen über den Clubraum. Sofort blieben viele Leute wie angewurzelt stehen, nur einige wenige bekamen jetzt noch mehr Panik und versuchten zu dem Ausgang zu kommen.
Nach draußen wäre gut, meinte Fiyera dann zu dem Fremden.
Nathan konnte sie immer noch nicht erblicken. Verdammt, murmelte sie und schüttelte dann den Kopf.
Der Fremde vor ihr hatte kurzes, dunkles Haar und trug ein schwarzes Kurzarmhemd, auf dem ein einzelnes weißes Phönixtribal gedruckt war. Er war ebenso wie die anderen Gäste weniger erfreut von der Razzia.
Keine Bewegung, dies ist eine polizeilich genehmigte Razzia!, hallte mit einem Mal die Stimme eines Bullen über den Clubraum. Sofort blieben viele Leute wie angewurzelt stehen, nur einige wenige bekamen jetzt noch mehr Panik und versuchten zu dem Ausgang zu kommen.
Nach draußen wäre gut, meinte Fiyera dann zu dem Fremden.
Xander ergriff ihre Hand. "Dann kommen Sie. Verraten Sie mir Ihren Namen, dann kommen wir zusammen raus."
Zielstrebig schlängelte er sich mit ihr Richtung Ausgang, die Polizisten ignorierend, von denen keiner es wagte ihn anzusprechen. Kurz vor dem Ausgang blieb er stehen und beugte sich zu ihr. Sah ihr in die Augen und prägte sich jedes Detail ihres Gesichtes ein. Dann zog er seinen Ausweis sowie den Spezialausweis heraus.
Fiyera blickte den anderen überrascht an, ließ sich aber dann schon von ihm mitziehen. Fiyera heiße ich, gab sie dann von sich und blickte etwas überrascht, einem Polizisten nach, der gerade auf sie zutreten wollte, aber sich dann jedoch umwandte und davon ging.
Verwirrt runzelte sie ihre Stirn und betrachtete ihren Begleiter nun genauer.
Dann jedoch waren sie schon fast beim Ausgang angekommen und irgendwie fragte Fiyera sich, wie es ihnen gelingen sollte, durch diese ganzen Polizisten zu gelangen, ohne kontrolliert zu werden.
"Fiyera, mein Name ist Xander." Er lächelte ihr aufmunternd zu und zog sie dann mit an den Ausgang. Diesmal traten ihm mehrer Polizisten in den Weg. Doch ehe diese etwas sagen konnten, hielt er ihnen die beiden Ausweise hin. Der eine der Polizisten erbleichte und sah dann fragend auf die junge Frau nehmen Xander.
"Yera gehört zu mir, wenn es recht ist." Xanders Stimme klang spöttisch und der Polizist zuckte zusammen. "Grüßen Sie Noryan von mir." Die Polizisten machten eine Gasse frei, die sich direkt hinter Xander und Fiyera schloß.
"Ich beantworte Ihnen alles wenn wir draussen sind und ich es rechtzeitig nach Hause schaffe.", murmelte er ihr so leise ins Ohr, dass nur sie die Worte verstehen konnte.
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