Fiyera und Xander - Part 3
"Sie sind also Techniker." Keine besonders intelligente Aussage, wenn man seinen vorigen Kommentar betrachtete. Leise seufzte sie und schüttelte ihren Kopf, und sah sich wieder um.
"Und Ihre Eltern meinen nicht, dass so etwas Anständig ist? Sind ihre Eltern technophil?"
Die junge Frau blickte kurz auf die Uhr und seufzte innerlich. Erst ein Uhr. Da musste sie noch ein wenig warten, bis sie Nathan irgendeine Hilfe zukommen lassen könnte.
Xander grinste schief. "So könnte man das auch bezeichnen."
Er deutete auf die Couch. "Nehmen Sie Platz und verraten Sie mir was Sie trinken."
"Nickend ließ sie sich auf das Sofa sinken und blickte zu ihm auf. Wodka-E? Wenn Sie haben. Sonst nehme ich ein Pils." Damit lehnte sie sich nach hinten und betrachtete die Decke.
"Nun, haben Sie ihre Medizin nehmen können?" Ihr Blick lag nun wieder auf Xander und schien ihn durchbohren zu wollen.
Xander hatte sich der Bar zugewandt und ihr den Wodka-E gemischt. Dann nahm er ein Glas Wasser und gab eine Tablette hinein die sich sprudelnd auflöste. Er verzog das Gesicht.
"Ich bin grade dabei," er reichte ihr das Glas mit dem Wodka und nahm dann seines mit der Medizin. "Auf Sie.", meinte er und trank dann die Mixtur in einem Zug aus.
Fiyera nahm das Glas an und grinste. "Danke. Damit hob sie das Glas und prostete ihm zu. Auf einen etwas verpatzten Abend. Darauf, dass er noch besser wird." Sie konnte sich ein Kichern nicht verkneifen und trank dann das Gemisch in einem Zug aus.
Mit einem Ruck stellte sie das Glas dann wieder ab und sah sich um.
"Muss widerlich schmecken, Ihrem Gesichtsausdruck nach."
"Ja, allerdings." Xander trat an die Bar und mixte sich einen kleinen alkfreien Cocktail. "Möchten Sie auch noch etwas trinken? Oder haben Sie hunger?"
Sein Magen knurrte leise und er grinste von einem Ohr zum anderen. "Vielleicht etwas Pizza?"
So war das nun mal, wenn er den Tag über wenig gegessen hatte.
"Ich nehme noch einen." Damit hob sie das Glas wieder hoch und überlegte. Pizza klang gut. "Mh, wenn d... Sie Pizza haben, gerne." Irgendwie konnte sie sich nicht an das Sie gewöhnen. Noch einmal entkam ihr ein leises Kichern, als sie sich weiter nach unten rutschen ließ und sich fast auf die Couch legte.
"Nehmen Sie keinen?"
"Später." Er deutete auf das leere Glas mit der Medizin, "das Zeug brauch ein wenig bis ich wieder an die wirklich leckeren Dinge darf..." Dann machte er für sie einen weiteren Vodka fertig und reichte ihn ihr.
Schliesslich ging er in die Küche und stellte den Herd an und sah nach was der Gefrierschrank anbot. "Diablo, Western, Hawai oder Thunfisch?" rief er rüber.
"Danke." Damit nahm sie das Getränk an und beobachtete, wie er in die Küche ging. Kurz überlegte sie, ihm zu folgen, entschied sich dann aber doch dagegen und blieb stattdessen auf dem Sofa liegen.
Als Xander fragte, überlegte sie kurz. "Diablo nehme ich," rief sie ihm dann hinterher und nahm einen Schluck aus dem Glas, während sie sich den Aschenbecher heranzog.
"Geht klar." Er grinste vergnügt, packte die beiden Pizzen in den Ofen und ging wieder zu seinem Gast. "Ist Ihnen warm genug?"
Aufmerksam glitt sein Blick über sie, wie sie so gemütlich mehr auf der Couch lag als das sie saß. Zum ersten Mal seit langem war er froh, dass er die Medizin hatte. Sie half ihm seine hochentwickelten Sinne auf das Maß eines durchschnittlichen Menschen zu drücken. Ansonsten wäre er aufgrund seines Gehör- und Geruchs- als auch Geschmacksinn mehr als einmal zusammengebrochen. Wenn er draussen in der Natur war, dort wo er aufgewachsen war, dann brauchte er die Sinne, dann wollte er es genießen und sie nicht zurückschrauben, aber hier im Beengten, in der Stadt, wäre er wahnsinnig geworden.
Er grinste leicht abwesend. Es war lange her, dass sie in die Stadt gezogen waren, die ersten Wochen war er ständig beim Arzt, wegen Übelkeit und anderen Beschwerden. Dann hatte der Arzt die Ursache herausbekommen und mit Einverständnis seiner Eltern diverse Medikamente getestet, von dem schließlich eins anschlug, dass auch in der Medikation für Shizophrene angewandt wurde. Als Deckmantel wurde bei ihm eine stressbedingte Entwicklung einer zweiten Persönlichkeit festgestellt. Xander lächelte humorlos, das traf es durchaus. Seine Eltern hatten ihn in keinster Weise auf die Stadt vorbereiten können.
Fiyera nickte, erinnerte sich dann daran, dass der andere sie wohl nicht sehen konnte. "ja, mir ist warm genug, keine Sorge."
Mit einer Hand schnippte sie die Asche ihrer Zigarette in den Aschenbecher und nahm einen Zug, bevor sie sich noch gemütlicher hinlegte. Müde war sie keineswegs, auch wenn sie schon länger auf den Beinen war.
Leise seufzte sie. Sie fragte sich, was der Abend noch bringen würde.
"Hier, nehmen Sie die." Plötzlich war Xander gefährlich nah bei Fiyera und legte einige Kissen neben sie. Bisweilen vergaß er, dass er sich zu leise bewegte und seine Stimme nicht so laut war, dass die Menschen realisierten, dass er im Raum war.
Fiyera blickte Xander etwas überrascht an, blinzelte dann aber ein-, zweimal, bevor sie langsam nickte. "Ja, sicher. Danke," gab sie zurück und griff nach dem Kissen, bevor sie ihre Zigarette ausdrückte und gleich schon die nächste herausholte.
"Auch eine?" Damit hielt sie Xander die Packung entgegen.
"Nein." Es klang rech ruhig und unbeteiligt, dennoch war soviel darin verborgen wie er es sagte. Er trat an die Bar und mischte zwei White Russians.
"Mögen Sie auch einen?"
"Und Ihre Eltern meinen nicht, dass so etwas Anständig ist? Sind ihre Eltern technophil?"
Die junge Frau blickte kurz auf die Uhr und seufzte innerlich. Erst ein Uhr. Da musste sie noch ein wenig warten, bis sie Nathan irgendeine Hilfe zukommen lassen könnte.
Xander grinste schief. "So könnte man das auch bezeichnen."
Er deutete auf die Couch. "Nehmen Sie Platz und verraten Sie mir was Sie trinken."
"Nickend ließ sie sich auf das Sofa sinken und blickte zu ihm auf. Wodka-E? Wenn Sie haben. Sonst nehme ich ein Pils." Damit lehnte sie sich nach hinten und betrachtete die Decke.
"Nun, haben Sie ihre Medizin nehmen können?" Ihr Blick lag nun wieder auf Xander und schien ihn durchbohren zu wollen.
Xander hatte sich der Bar zugewandt und ihr den Wodka-E gemischt. Dann nahm er ein Glas Wasser und gab eine Tablette hinein die sich sprudelnd auflöste. Er verzog das Gesicht.
"Ich bin grade dabei," er reichte ihr das Glas mit dem Wodka und nahm dann seines mit der Medizin. "Auf Sie.", meinte er und trank dann die Mixtur in einem Zug aus.
Fiyera nahm das Glas an und grinste. "Danke. Damit hob sie das Glas und prostete ihm zu. Auf einen etwas verpatzten Abend. Darauf, dass er noch besser wird." Sie konnte sich ein Kichern nicht verkneifen und trank dann das Gemisch in einem Zug aus.
Mit einem Ruck stellte sie das Glas dann wieder ab und sah sich um.
"Muss widerlich schmecken, Ihrem Gesichtsausdruck nach."
"Ja, allerdings." Xander trat an die Bar und mixte sich einen kleinen alkfreien Cocktail. "Möchten Sie auch noch etwas trinken? Oder haben Sie hunger?"
Sein Magen knurrte leise und er grinste von einem Ohr zum anderen. "Vielleicht etwas Pizza?"
So war das nun mal, wenn er den Tag über wenig gegessen hatte.
"Ich nehme noch einen." Damit hob sie das Glas wieder hoch und überlegte. Pizza klang gut. "Mh, wenn d... Sie Pizza haben, gerne." Irgendwie konnte sie sich nicht an das Sie gewöhnen. Noch einmal entkam ihr ein leises Kichern, als sie sich weiter nach unten rutschen ließ und sich fast auf die Couch legte.
"Nehmen Sie keinen?"
"Später." Er deutete auf das leere Glas mit der Medizin, "das Zeug brauch ein wenig bis ich wieder an die wirklich leckeren Dinge darf..." Dann machte er für sie einen weiteren Vodka fertig und reichte ihn ihr.
Schliesslich ging er in die Küche und stellte den Herd an und sah nach was der Gefrierschrank anbot. "Diablo, Western, Hawai oder Thunfisch?" rief er rüber.
"Danke." Damit nahm sie das Getränk an und beobachtete, wie er in die Küche ging. Kurz überlegte sie, ihm zu folgen, entschied sich dann aber doch dagegen und blieb stattdessen auf dem Sofa liegen.
Als Xander fragte, überlegte sie kurz. "Diablo nehme ich," rief sie ihm dann hinterher und nahm einen Schluck aus dem Glas, während sie sich den Aschenbecher heranzog.
"Geht klar." Er grinste vergnügt, packte die beiden Pizzen in den Ofen und ging wieder zu seinem Gast. "Ist Ihnen warm genug?"
Aufmerksam glitt sein Blick über sie, wie sie so gemütlich mehr auf der Couch lag als das sie saß. Zum ersten Mal seit langem war er froh, dass er die Medizin hatte. Sie half ihm seine hochentwickelten Sinne auf das Maß eines durchschnittlichen Menschen zu drücken. Ansonsten wäre er aufgrund seines Gehör- und Geruchs- als auch Geschmacksinn mehr als einmal zusammengebrochen. Wenn er draussen in der Natur war, dort wo er aufgewachsen war, dann brauchte er die Sinne, dann wollte er es genießen und sie nicht zurückschrauben, aber hier im Beengten, in der Stadt, wäre er wahnsinnig geworden.
Er grinste leicht abwesend. Es war lange her, dass sie in die Stadt gezogen waren, die ersten Wochen war er ständig beim Arzt, wegen Übelkeit und anderen Beschwerden. Dann hatte der Arzt die Ursache herausbekommen und mit Einverständnis seiner Eltern diverse Medikamente getestet, von dem schließlich eins anschlug, dass auch in der Medikation für Shizophrene angewandt wurde. Als Deckmantel wurde bei ihm eine stressbedingte Entwicklung einer zweiten Persönlichkeit festgestellt. Xander lächelte humorlos, das traf es durchaus. Seine Eltern hatten ihn in keinster Weise auf die Stadt vorbereiten können.
Fiyera nickte, erinnerte sich dann daran, dass der andere sie wohl nicht sehen konnte. "ja, mir ist warm genug, keine Sorge."
Mit einer Hand schnippte sie die Asche ihrer Zigarette in den Aschenbecher und nahm einen Zug, bevor sie sich noch gemütlicher hinlegte. Müde war sie keineswegs, auch wenn sie schon länger auf den Beinen war.
Leise seufzte sie. Sie fragte sich, was der Abend noch bringen würde.
"Hier, nehmen Sie die." Plötzlich war Xander gefährlich nah bei Fiyera und legte einige Kissen neben sie. Bisweilen vergaß er, dass er sich zu leise bewegte und seine Stimme nicht so laut war, dass die Menschen realisierten, dass er im Raum war.
Fiyera blickte Xander etwas überrascht an, blinzelte dann aber ein-, zweimal, bevor sie langsam nickte. "Ja, sicher. Danke," gab sie zurück und griff nach dem Kissen, bevor sie ihre Zigarette ausdrückte und gleich schon die nächste herausholte.
"Auch eine?" Damit hielt sie Xander die Packung entgegen.
"Nein." Es klang rech ruhig und unbeteiligt, dennoch war soviel darin verborgen wie er es sagte. Er trat an die Bar und mischte zwei White Russians.
"Mögen Sie auch einen?"
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